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Ingolstadt: Grundversorgung gesichert

In Ingolstadt hat heute erstmals der neue Arbeitsstab „Kritische Infrastrukturen / Daseinsvorsorge“ für den Fall einer möglichen weiteren Ausbreitung des Corona-Virus in Ingolstadt und der Region getagt. In dem Arbeitsstab, der ab sofort regelmäßig zusammenkommt, wird unter anderem besprochen, wie zum Beispiel Einrichtungen der Wasser-, Strom- und Energieversorgung weiterbetrieben werden können, auch wenn mehrere Mitarbeiter erkranken oder unter Quarantäne gestellt werden würden.

Geführt wird der Arbeitsstab von Bürgermeister Wittmann:

Die Einrichtung des Arbeitsstabs ist zunächst rein vorsorglich zu sehen. Wir möchten frühzeitig klären und festlegen, was zu tun ist und welche Maßnahmen nötig sind, um die Grundversorgung der Bevölkerung im Ernstfall aufrechtzuerhalten. Wir müssen unter allen Umständen vermeiden, dass es zu Einschränkungen in der lebensnotwendigen Daseinsvorsorge (Wasser, Lebensmittel, Dinge des täglichen Bedarfs, etc…) kommt. Neben den systemrelevanten Bereichen einiger städtischen Tochterunternehmen gehört dazu auch die Vermeidung von Engpässen bei der Lebensmittel-Versorgung

Große Lebensmittel-Versorger aus Ingolstadt und der Region sind auf die aktuelle Situation eingestellt: Claus Hollinger, Vorstand der EDEKA Südbayern mit Sitz in Gaimersheim, betont:

Wir beobachten die Ausbreitung des Virus bereits seit Anfang des Jahres aufmerksam. Auch wenn ein zelne Artikel aufgrund erhöhter Nachfrage kurzzeitig aus dem Regal vergriffen sind, ist dies aktuell kein Grund zur Sorge. Unsere Großhandelslager sind voll. Dank unserer Sortimentsausrichtung auf regionale und lokale Produkte sind wir generell gut aufgestellt und haben zudem unsere Bestände frühzeitig erhöht. Die Warenversorgung unserer EDEKA-Märkte bleibt weiterhin gesichert.

Auch das Backhaus Hackner beobachtet die Lage genau, Geschäftsführer Stefan Hackner:

Wir sind uns unserer Rolle als Versorger des Großraumes Ingolstadt aufgrund unserer Filialstruktur und Produktionsmöglichkeiten von Grundnahrungsmitteln bewusst. Wir haben uns schon vor vielen Jahren beim Technischen Hilfswerk und anderen Krisenstellen für diese Funktion listen lassen. Wir stehen in ständigem Kontakt mit unseren Rohstoff-Lieferanten und aktuell gibt es keinerlei Lieferengpässe, welche uns die Versorgung der Bürger erschweren sollte. Alle unsere Produktions-, Expeditions- und Verkaufsabteilungen arbeiten ganz normal und stellen somit die Versorgung sicher. Wir haben die ohnehin sehr hohen Hygiene-Anforderungen für unsere Mitarbeiter weiter erhöht und Vorräte an Hygienelösungen aufgestockt. In unsere Produktionsstätten hat ausschließlich betriebseigenes Personal Zutritt (keine Besuchergruppen etc.).

Quelle: Pressemeldung der Stadt Ingolstadt