Ingolstadt: Angeklagter sorgt für Überraschung

Sieben Jahre Gefängnis – die Strafe hat heute der Angeklagte im Ingolstädter Geiselnehmerprozess für sich selbst gefordert und liegt damit ein halbes Jahr über dem Antrag seines eigenen Anwalts. Er wolle für seine Tat einstehen, sagte der 25-jährige Beschuldigte vor Gericht. Der Staatsanwalt beantragte erwartungsgemäß mehr: Nämlich 10 Jahre und sechs Monate Gefängnis Der 25-Jährige steht vor Gericht, weil er sich im letzten Jahr mit vier Geiseln im Alten Rathaus verschanzt hatte. Er selbst wurde letzten Endes mit zwei Schüssen außer Gefecht gesetzt und verletzt. Das Urteil wird am kommenden Montag erwartet.