Ingolstadt: Franziska-Prozess – lebenslänglich gefordert

Staatsanwaltschaft, Nebenklage und selbst die Verteidigung sind sich einig – der mutmaßliche Mörder der 12-jähigen Franziska soll zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt werden. Heute wurden vor dem Landgericht Ingolstadt die Plädoyers gehalten. Der Staatsanwalt hat zusätzlich eine besondere Schwere der Schuld beantragt. Damit käme der 27-Jährige nicht nach 15 Jahren Haft frei. Sicherungsverwahrung für den Angeklagten komme hingegen aus formalen Gründen nicht infrage, so der Staatsanwalt. Stefan B. soll Franziska im Februar 2014 entführt, an einem Weiher bei Neuburg sexuell missbraucht und danach erschlagen haben. Das Urteil wird für den 11. Mai erwartet.