Ingolstadt: Entscheidung über Entlohnung am Klinikum

Es war ein großer Aufschrei: Die Mitarbeiter einer Servicegesellschaft am Klinikum Ingolstadt verdienen teils 700 Euro im Monat weniger als Arbeitnehmer, die direkt angestellt sind. Nicht einmal die Anerkennungsprämie für die Mehrarbeit während der Corona-Krise haben diese Beschäftigten erhalten. Der Aufsichtsrat entscheidet heute über die Zukunft der benachteiligten Mitarbeiter. Die Gewerkschaft ver.di kämpft dafür, dass die Bezahlung angeglichen wird. Derzeit gibt es hohe Krankenstände und häufigen Wechsel des Personals, laut Gewerkschaft ist das auf die unfaire Entlohnung zurückzuführen. Außerdem drohe Altersarmut für die Reinigungskräfte, Köche und weiterer Tätigkeiten in der Servicegesellschaft.