Ingolstadt: Audi-Absatz im ersten Halbjahr zurückgegangen

Bei Audi hat man im Augenblick nicht viel Grund zur Freude. Neben der Diesel-Affäre und den Kartellvorwürfen läuft auch das Alltagsgeschäft nicht so, wie es soll. Im ersten Halbjahr verkaufte Audi weltweit über 44 000 Autos weniger als im Vorjahreszeitraum. Grund waren Streitigkeiten in China, weil Audi dort sein Vertriebsnetz mit neuen Partnern umstrukturiert hat. Der Umsatz stagnierte bei 30,1 Milliarden Euro. Bis zum Jahresende will Audi-Chef Rupert Stadler die China-Delle ausbügeln, Ziel ist ein leichtes Plus bei Auslieferungen und Umsatz.