Igel – und wie man am Besten mit den Tierchen umgeht

Was tun, wenn man auf der Straße einen Igel sitzen sieht? Wegtragen oder seinem Schicksal überlassen? Das hat sich Radio IN Redakteurin Kathrin Unverdorben diese Woche auch gefragt und die Begegnung zum Anlass genommen, bei Tierarzt Dr. Walter Hackner aus Gaimersheim nachzufragen.

Und ja, sie kann den Igel anfassen.. aber bitte nur mit Garten-Handschuhen. Wenn der Igel am Abend herumläuft, ist das normal. Erst wenn er sich nicht bewegt und das tagsüber, sollte man sich den Igel genauer ansehen- z.B. ob er verletzt ist. Dann am Besten einpacken und in die Tierarztpraxis bringen!

Auch zu Hause kann man einiges für die kleinen Stacheltiere tun!

  • wiegen. Hat der Igel im späteren Herbst noch keine 500 Gramm, gehört er aufgepäppelt.
  • füttern. Dafür gibt’s spezielles Igel-Futter in der Zoohandlung. Aber auch Obst oder Rührei stehen ganz oben auf der Speisekarte der Igel.
  • Kuscheln lassen. Ob im Laubhaufen oder im Igelhaus (gibt’s im Baumarkt). Wenn Sie übrigens jetzt einen Igel unter einem Haufen entdecken, ist das nicht schlimm. Der sucht sich noch schnell einen neuen Haufen seines Vertrauens.

Im Dezember sieht das schon wieder anders aus! Da sind die Igel bereits im Winterschlaf und dürfen nicht aufgeweckt werden.. dann bitte wieder zudecken und weiterschlafen lassen!