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Hitzetipps für Tiere

Bei diesen hochsommerlichen Temperaturen schwitzen nicht nur wir Zweibeiner- und wir können uns ja auch selbst schützen; unsere gefiederten und „befellten“ Freunde allerdings sind darauf angewiesen, dass Frauchen und Herrchen einige Tipps beachten. Die Neuburger Tierärztin Dr. Christine Schneemeier kennt folgende:

  • Trinken! Natürlich das A und O! In den Käfigen für genügend Frischwasser sorgen, für Hunde auch beim Spazierengehen Wasser mitnehmen. Manche Tiere müssen zum vermehrten Trinken auch animiert werden!
  • Vorsicht Asphalt! Kurze Strecken mit zwischendurch Schatten sind kein Problem- bei 40 Grad in der Stadt aber sollten Hundepfoten nicht zu lange auf der Straße gehen- zur Not „Balu“ und „Luna“ auch mal tragen!! Am besten aber sowieso daheim im Kühlen lassen:)
  • Auch Tiere bekommen Sonnenbrand! Gerade an hellen Stellen und wo wenig Haare wachsen (Gesicht, Schnauze..) gehören Hunde und Katzen bei extremer Sonnenexposition eingecremt! (Am besten ein gut verträgliches Baby-Produkt mit hohem Lichtschutzfaktor benutzen)
  • Kühlwesten für den Hund: Sorgen für Erfrischung und gibt´s im Tierfachhandel oder online: Kühlwesten und Decken, die man im Kühlschrank aufbewahrt und dem Vierbeiner umlegen kann
  • Käfige in den Schatten stellen! Versteht sich von selbst, dass Käfige oder Aquarien nicht in die pralle Sonne gehören. (Bitte auch darauf achten, das die Sonne im Lauf des Tages wandert!) Und wenn sich das Wohnzimmer zu stark aufheizt, sollten Piepmatz und Hamster vorübergehend umziehen!
  • Käfigtiere können gerne ab und zu mit Wasser bestäubt werden und haben auch nichts gegen einen Ventilator in gewissem Abstand!
  • NIEMALS – auch nicht für wenige Minuten – ein Tier im Auto lassen! Das kann -auch mit geöffneten Fenstern- zur tödlichen Falle werden!

Grundsätzlich gilt: Hunde und Katzen schwitzen NUR an den Pfoten und müssen sich durch vermehrtes Hecheln (oder Ablecken bei den Katzen) abkühlen. Das Hecheln funktioniert bei manchen besser – bei manchen kurzschnäuzigen Rassen wie beim Mops schlechter.