Herbstzeit ist Igelzeit

Sie sind klein, rund und vor allem stachelig. Gemeint sind damit natürlich die Igel. Die sind vor allem im Herbst auf Nahrungssuche, um sich für den Winter zu rüsten. Laut Tierschutzgesetz darf man gesunde Igel nicht mit nach Hause nehmen. Braucht der Vierbeiner Hilfe, dürfen Sie allerdings eingreifen.

Nicht jeder Igel ist hilfsbedürftig! Wenn ein Igel irgendwo auf der Straße angetroffen wird, heißt das nicht automatisch, dass er sich verlaufen hat. Im Gegenteil: Er hat ein großartiges Umgebungsgedächtnis! Besonders wohl fühlen sie sich in Wiesen-, Park- und Gartenlandschaften mit Hecken, heimischen Gewächsen und kleinen Wasserstellen.

Sinken die Temperaturen im Spätherbst unter 7 Grad, ziehen sich die im Boden lebenden Insekten zurück. Auch im Garten findet der Igel dann keine Nahrung mehr. Dann können Sie im Garten eine Wasserschale aufstellen – diese sollte dann täglich frisch aufgefüllt werden. Damit der Igel nicht verhungert, können Sie dem Vierbeiner einen Futternapf mit nassem Katzenfutter aus der Dose hinstellen – vermischt mit Haferflocken und einem Schuss Öl.

Bloß keine Milch verfüttern – der Igel ist nämlich laktoseintolerant.