Fall Einsiedel abgehakt

Die CSU hat zwei erfolgreiche Wahlen hinter sich, jetzt ist wieder Zeit für parteiinterne Probleme. Eines scheint sich in Wohlgefallen aufgelöst zu haben – für den ehemaligen Ingolstädter Landtagskandidaten Stefan Einsiedel. Das Strafverfahren gegen ihn wegen Urkundenfälschung ist gegen eine Geldauflage von 1.500 Euro eingestellt worden. Das hat das Münchener Amtsgericht entschieden. Dem 34-jährigen wurde unter anderem vorgeworfen, das Programm einer Reise der Jungen Union verfälscht zu haben. Damit hatte er frühere Parteikollegen in Misskredit bringen wollen. Nach Bekanntwerden des Vorfalls hatte sich Einsiedel aber entschuldigt und seine Kandidatur zurückgezogen.