Eichstätt: Einzelheiten zur Domsanierung vorgestellt

Am ersten Fastensonntag, dem 1. März, wird der Eichstätter Dom für mindestens zwei Jahre geschlossen. Das wurde heute auf einer Pressekonferenz bekannt gegeben. In einer Prozession werden dann das Allerheiligste und Reliquien des hl. Willibald in die benachbarte Schutzengelkirche übertragen. Dort werden für die Dauer der Sanierung des Langhauses und des Querschiffs alle Gottesdienste und Konzerte stattfinden. Saniert werden muss unter anderem der Dachstuhl, die Wärmedämmung, Fassaden, Fenster sowie Treppenstufen. „Ein Kundendienst, um für die nächsten 50 oder 100 Jahre gerüstet zu sein.Das Wahrzeichen der Domsanierung werden zwei riesige Kräne sein und der halbe Domplatz wird gesperrt“ So beschreibt der Architekt Hermann Keim die Maßnahme. Damit beginnt im März der zweite von insgesamt vier Bauabschnitten.  Die Kosten werden auf über 15 Millionen Euro geschätzt, davon übernimmt weniger als ein Viertel das Bistum, den Rest zahlt der Freistaat.