Eichstätt: Drei Jahre Gefängnis für Messerattacke

Drei Jahre Gefängnis: So lautet das Urteil im Prozess gegen einen 33-jährigen Mann vor dem Landgericht Ingolstadt. Er hatte im Dezember einen Berufsschüler in Eichstätt aus Eifersucht mit einem Messer attackiert. Den Vorwurf des versuchten Mordes hatte das Gericht bereits im Verlauf der Verhandlung auf gefährliche Körperverletzung geändert. Ein zweiter Anklagepunkt, der Vorwurf der Vergewaltigung seiner Ex-Frau, wurde ganz fallen gelassen. Die Frau hatte sich in Widersprüche verstrickt. Allerdings hatte der 33-jähige aus Eifersucht ein Bügeleisen in die Fensterscheibe ihrer Wohnung geworfen. Am nächsten Tag ging er dann alkoholisiert auf den angeblichen Nebenbuhler los und verletzte ihn mit dem Messer am Arm. Die Verteidigerin hatte eine Bewährungsstrafe gefordet, für das Gericht waren die drei Jahre Gefängnis die Untergrenze.