© Landgericht Ingolstadt

Brandstiftungs-Prozess vor dem Landgericht

Erst hat er sein eigenes Haus angezündet, dann gingen die Büroräume in Flammen auf – statt die Taten zu bestreiten, gab der Angeklagte am heutigen 1. Verhandlungstag vor dem Ingolstädter Landgericht alles zu. Er machte persönliche Probleme für sein Verhalten verantwortlich: An diesem Tag hatte er Streit mit seiner Ex-Frau, seiner Lebensgefährtin und seinem Sohn. Wie berichtet hatte der Mann im Mai erst sein Wohnhaus in Baden-Württemberg in Brand gesetzt. Anschließend fuhr er in seine ehemalige Firma nach Pfaffenhofen und legte in den dortigen Büros Feuer. Bei den Bränden entstand Schaden in Höhe von über 700-Tausend Euro.