© Polizeipräsidium Oberbayern

Betrüger nutzen Corona-Pandemie aus!

Radio IN und das das Bayerische Landeskriminalamt warnen vor Betrug in Zusammenhang mit der Corona-Pandemie.

 

An der Haustür:

– Lassen Sie keine Unbekannten in Ihre Wohnung. Sie sind grundsätzlich nicht verpflichtet, jemanden unangemeldet in die Wohnung zu lassen.

– Wenn Amtspersonen, z. B. die Polizei, kommen, fordern Sie den Dienstausweis und rufen Sie beim geringsten Zweifel bei der Behörde an, von der die angebliche Amtsperson kommt.

– Zeigen oder erklären Sie niemandem, wo Sie Geld oder Wertgegenstände aufbewahren.

– Übergeben Sie niemals Geld oder Wertgegenstände an unbekannte Personen.

– Wehren Sie sich gegen zudringliche Besucher notfalls auch energisch: Stellen Sie Öffentlichkeit her, indem Sie laut werden. Rufen Sie im Notfall um Hilfe. Kontaktieren Sie Ihre Nachbarn.

 

Am Telefon:

– Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen.

– Geben Sie keine privaten Daten oder Details zu finanziellen Verhältnissen preis.

– Legen Sie einfach den Telefonhörer auf, sobald Ihr Gesprächspartner Geld von Ihnen fordert.

– Gerade die echte Polizei fordert niemals Bargeld, Überweisungen oder Wertgegenstände von Ihnen, um Ermittlungen durchzuführen oder Ihr Geld in Sicherheit zu bringen.

– Seien Sie misstrauisch, wenn sich jemand am Telefon nicht selbst mit Namen vorstellt oder als Bekannter oder Verwandter ausgibt, den Sie als solchen nicht erkennen.

 

Im Internet:

– Klicken Sie nicht auf Links in E-Mails, die Sie nicht kennen.

– Öffnen Sie keine Anhänge in E-Mails, deren Absender Ihnen nicht bekannt ist. Rufen Sie notfalls bei dem Unternehmen, von dem die E-Mail scheinbar stammt, an und vergewissern Sie sich über deren Echtheit.

– Geben Sie keine persönlichen Daten sowie Bank- bzw. Kreditkartendaten preis.

– Kaufen Sie nicht in Online-Shops ein, die ausschließlich Vorkasse oder Kreditkarte als Zahlungsmöglichkeiten anbieten. Mit Kauf auf Rechnung sind Sie immer auf der sicheren Seite.

– Scannen oder fotografieren Sie niemals Ihren Personalausweis ab und schicken diesen per E-Mail an fremde Personen. Damit räumen Sie dem Täter die Möglichkeit ein, in Ihrem Namen Geschäfte zu tätigen.