Sowas von gestern

Wörter, die man heute nicht mehr benutzt

Ist Ihnen manchmal auch blümerant zumute? Weil Ihnen ein Malheur widerfahren ist? Und kommt Ihnen dieser Text auch etwas altbacken vor?

Gut. Denn in unserer neuen Serie „Sowas von gestern“ geht es um Begriffe, die ein bisschen Patina angesetzt haben. Ein Sammelsurium an Wörtern, die man heute nicht mehr benutzt, von uns erklärt. Wenn Sie auch so einen Begriff von gestern kennen oder erklärt haben wollen, schreiben Sie uns HIER

 

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Diese Wörter wurden uns bereits geschickt:

Heigeign: große, dürre, unästhetische Frau

Springerlmo: Getränkefahrer

vermaledeit: verflixt, verflucht

Kuddelmuddel: heilloses Durcheinander

Plumeau: Bettdecke

darben: Hunger leiden

Schnauferl: Oldtimer

rudimentär: unvollständig

Muichscheckl, Milidistl: Löwenzahn

Tschamsterer: Liebhaber

Holla, die Waldfee: erstaunter/überraschter Ausruf

Kracherl: alkoholfreies Brausegetränk

Lätschnbene: Miesepeter

Vetter: Cousin

vis-à-vis: gegenüber

evaluieren: fachlich einschätzen

auf Schusters Rappen: zu Fuß

Konvolut: Bündel/Ansammlung (z.B. von Schriftstücken)

liebestrunken: wie im Rausch verliebt

Glupperl: Wäscheklammern

Hutschn: Schaukel

sukzessive: nach und nach, stetig

Diwan/Kanapee: Sofa, Couch

jnd. derblecken: sich über jnd. lustig machen

Rogl: Einkaufstüte

Techtelmechtel: heimliche Liebschaft

Teppichklopfer

Rambazamba: Radau, Krawall, Remmidemmi

Grattler: bayerisches Schimpfwort für "Penner"

kommod: gemütlich, angenehm

Base: Tante

Niederkunft: Geburt

Bader: Friseur

Abort: Klo, Toilette

Trottoir: Gehweg

hanebüchen: skandalös

Tohuwabohu: heilloses Durcheinander

Tornister: Rucksack

LP: Schallplatte

Backpfeife: Ohrfeige, Watschn

unstet: ruhelos, rastlos

approximativ: ungefähr

echauffieren: aufregen

Paraplü: Regenschirm

holterdiepolter: Hals über Kopf, überhastet