Gesundheitswochen

Helfen Hausmittelchen tastsächlich bei Heuschnupfen?

Sind Kohlenhydrate wirklich Dickmacher?

Alle Fragen, die Sie sich schon immer rund um die Themen Gesundheit und Ernährung gestellt haben, klären wir auf.

Bei den Gesundheitswochen auf Radio IN.

Wir haben Experten im Studio. Wir geben Ihnen wertvolle Tipps an die Hand und wir sprechen über Themen wie Zahnpflege, Ernährung, Fitness, Gesundheitsvorsorge … und viele andere.

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Sport - Aktiv werden

Sport ist gesund - wissen wir ja alle. Aber nicht immer gelingt es, sich für Bewegung zu motivieren. Denn auf der Couch ist es ja viel bequemer. Einige Motivationstipps können da helfen, weiß AOK Expertin

  • Was sind denn typische Spaßbremsen beim Sport?
    • keine Zeit
    • Motivation fehlt, warum soll ich mich quälen?
    • Leistungsdruck, bin kein Superathlet
    • passende Sportart noch nicht gefunden
    • die Ausrüstung fehlt
  • Wie kann man am besten mit Sport starten?
    Und vor allem: mit welcher Sportart?
    • guter Einstieg: mindestens eine halbe Stunde täglich bewegen, z.B. flottes spazierengehen
    • bewegung nebenbei in den Alltag einbauen: mit dem Rad zur Arbeit fahren oder Treppen als "Stepper" nutzen
    • mit Freunden zu Wanderung, Lauftreff oder Radtour verabreden
    • ausprobieren, welche Sportart Spaß macht: z.B. Tanzen, Klettern, Badminton, Aqua-Jogging oder Schnupperangebote von Vereinen nutzen
    • wichtig: Bewegung und Sport soll Spaß machen und gut tun
Stress am Arbeitsplatz – Pause machen

Aktenberge auf dem Schreibtisch, das Telefon läutet ständig und eine Besprechung jagt die andere. Wer so unter Hochspannung steht, braucht dringend eine Pause, weiß AOK-Expertin

  • Wie erholt man sich am besten in der Pause?
    • zum Energietanken Arbeitsplatz verlassen, Kopf schaltet besser ab
    • kurzer Spaziergang an frischer Luft
    • in Mittagspause nicht am Arbeitsplatz essen, Kantine oder raus gehen
    • Experten raten übrigens: alle eineinhalb bis zwei Stunden kurze Pause, macht leitungsfähiger, geistig und körperlich fitter
  • Was hilft in akuten Stress-Situationen?
    • effektive Sofortmaßnahme Luftwechsel, Fenster öffnen
    • tief ein- und ausatmen, Dehn- oder Streckübungen, räkeln
    • für dauerhafte Entspannung Entspannungsmethode lernen z.B. AT, Progressive Muskelentspannung
Rückenschmerzen - Tipps für den Alltag

Langes Sitzen ist Gift für den Rücken. Auch einseitige Bewegung, Fehlhaltung oder Überlastung verursachen akute oder chronische Rückenschmerzen Rückenfreundliche Tipps weiß AOK-Expertin

  • Warum ist denn langes Sitzen so ungesund für den Rücken?
    • Bauchmuskeln erschlaffen im Sitzen
    • sitzen mit rundem Rücken belastet Bandscheiben, Muskulatur verspannt sich, Rücken schmerzt
    • besser entspannt und aufrecht sitzen, Sitzposition öfter ändern
    • alle 20 bis 30 Min. aufstehen und bewegen
  • Und fürs richtige Stehen gilt:
    • aufrechte Haltung schont Rücken
    • Gewicht von einem Bein aufs andere verlagern, Knie immer leicht gebeugt
    • bequeme Schuhe tragen, Fuß abrollen
    • Schuhe mit hohen Absätzen bringt Rücken ins Hohlkreuz
  • Und wie kann man schwere Lasten rückenfreundlich tragen?
    • Lasten immer nah am Körper hochheben und tragen
    • mit geradem Rücken in Knie gehen, aus Hocke herausheben, belastet Wirbelsäule weniger
    • Einkaufstüten gleichmäßig auf beide Arme verteilen
    • Taschen von einer auf die andere Schulter wechseln

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Zähneputzen – rund ums Zähneputzen
  • Wie oft und wie lange sollte man denn seine Zähne putzen?
    • Wir Zahnärzte empfehlen in der Regel: Zweimal am Tag – einmal morgens und einmal abends. Dabei sollte man sich 3 Minuten für das Zähneputzen immer Zeit nehmen. Denn solange braucht man zum einen für eine gründliche Reinigung seiner Zähne und das ist aber auch die Zeit, die Fluoride in der Zahnpasta benötigen, um ihre Wirkung zu entfalten. Und noch ein Tipp: Wichtig ist es, dabei auf die Uhr zu schauen und die Zeit zu kontrollieren. Denn es hat sich gezeigt, dass man selber immer das subjektive Gefühl hat länger zu putzen, als es tatsächlich der Fallist!
    Wie putze ich denn meine Zähne richtig?
    • Sicherlich nicht mit intensivem „Schrubben“. Denn – so intensiv das Schrubben auch ausfallen mag – die beste Reinigung bietet immer noch die richtige Technik. Und die braucht nicht einmal übermäßig viel Kraftaufwand. Richtig Zähneputzen heißt daher langsam, sanft und mit leichtem Druck – in kreisenden oder auch rüttelnden Putzbewegungen – die Zähne zu reinigen. Das Borstenfeld ist dabei etwas zum Zahnfleisch gerichtet und sollte immer wieder sowohl Teile der Zahnoberfläche, wie auch Teile des Zahnfleisches erreichen. Wer dagegen sehr intensiv schrubbt, verletzt unter Umständen das Zahnfleisch und riskiert freiliegende und empfindliche Zahnhälse.
    Ok – so putze ich als Erwachsener meine Zähne. Und wie ist das bei Kindern? Machen die das genauso?
    • Für Kinder ab 3 Jahren eignet sich die sogenannte „KAI-Technik“. KAI steht dabei für Kauflächen, Außenflächen und Innenflächen. Und wie geht das nun? Hierbei werden nacheinander die Kauflächen, die Außenflächen und die Innenflächen mit kleinen kreisenden Bewegungen gereinigt. Dieses System hat sich bewährt, weil es für Kinder sehr einprägsam ist. Dennoch sollten die Eltern die ersten Jahre nachputzen und kontrollieren.
    Die Zahnbürste ist hierbei sicherlich auch sehr wichtig – wie sollte die denn aussehen?
    • Um das Zahnfleisch nicht zu verletzen sollte die Zahnbürste ganz klar abgerundete Nylonborsten haben. Auch sollten diese Nylonborsten zu Borstenbüscheln gruppiert sein – und – es ist auf einen altersspezifischen Griff zu achten. Das heißt: Bei Kindern und älteren Menschen sollte er etwas dicker sein.
    Worauf ist bei der Zahnbürste denn noch zu achten?
    • Nach dem Zähneputzen ist die Zahnbürste mit heißem Wasser aus dem Wasserhahn zu reinigen und die Bürste muss anschließend gut trocknen können. Auch ist darauf zu achten, dass die eigene Zahnbürste nicht mit anderen Zahnbürsten von Familienmitgliedern in Berührung kommt. Denn keiner möchte auf diesen Weg die Bakterien und Pilze der anderen übertragen bekommen.
    Zahnbürste – wann sollte die denn gewechselt werden? …erst wenn die Borsten abstehen?
    • In der Regel ist die Zahnbürste schon vorher zu wechseln. Die Grundregel heißt: Spätestens etwa alle zwei Monate eine neue Zahnbürste benutzen. Hierfür sprechen hygienische Gründe, aber auch weil die Reinigungswirkung einfach nachlässt. Außerdem muss die Zahnbürste gewechselt werden, wenn man eine Grippe oder eine schwere Erkältung hinter sich hat. Denn häufig sind dann noch genau diese Krankheitserreger auf den Borsten zu finden.
    Wie putzt man seine Zähne eigentlich besser? Mit der Handzahnbürste oder mit einer elektrischen Zahnbürste?
    • Die modernen elektrischen Zahnbürsten sind den Handzahnbürsten mittlerweile klar überlegen. Dabei ist es egal, ob die elektrische Zahnbürste eine oszillierende, rotierende oder eine Schallzahnbürste ist. Beide reinigen die Zähne besser als Handzahnbürsten. Durch längeres Putzen kann die Handzahnbürste diesen Nachteil allerdings ausgleichen.
    Die Zunge auch putzen?
    • Sich regelmäßig die Zähne zu putzen ist wichtig. Ebenso wichtig ist es aber auch, die Zungenoberfläche im Rahmen des Zähneputzens mit zu reinigen. Denn diese bietet einen idealen Nährboden für Bakterien und unangenehme Geruchsstoffe. So wird durch das Putzen der Zunge nicht nur ein eventueller Mundgeruch und der bakterielle Belag reduziert, auch der eigene Geschmack wird sich dadurch deutlich verbessern!
    Wie macht man es denn richtig? Sollte die Zähne sofort nach dem Essen oder erst etwas später geputzt werden?
    • Für das Zähneputzen kommt es darauf an, was sie gegessen haben. Richtig ist deshalb, nach säurehaltigen Speisen und Getränken bitte nicht gleich Zähneputzen, da die Säuren den oberflächlichen Zahnschmelz angegriffen haben. Besser ist es da, den Mund unmittelbar nach dem Essen mit lauwarmem Wasser auszuspülen, 30 Minuten zu warten und dann erst gründlich die Zähne zu putzen. Denn der Speichel hat bis dahin die oberste Schicht des Schmelzes bereits wieder remineralisiert – also nachgehärtet. Für alle anderen Speisen und Getränke gilt: Es kann sofort geputzt werden – dann vergisst man es wenigstens auch nicht!
    Regelmäßiges Zähneputzen schützt perfekt – das muss doch reichen!
    • Keineswegs. Mit einer Zahnbürste reinigt man nur etwa Dreiviertel der Zahnoberfläche. In die Zahnzwischenräume, wo oft Karies entsteht, kommt man mit der Zahnbürste gar nicht rein! Deshalb ist zusätzlich zum Zähneputzen die Zahnseide – 1x täglich – unverzichtbar. Und nicht vergessen: 2x im Jahr sollte der Besuch beim Zahnarzt für den Routinecheck fest eingeplant werden. Dann bleiben die Zähne gesund!
    Kaugummi statt Zähneputzen – das klingt sehr verlockend, denn nicht immer hat man direkt nach dem Essen Zeit zum Zähneputzen. Funktioniert das?
    • Das Kauen besonders zuckerfreier Kaugummis soll laut dem Werbeversprechen für weniger Zahnbelag und weiße Zähne sorgen – ganz ohne das lästige Zähneputzen. Doch Vorsicht! Das Zähneputzen stellt die Basis der gesamten Zahnpflege dar und ist durch keine andere Maßnahme zu ersetzen. Denn allein durch Kaugummi kauen wird man die schädlichen Zahnbeläge sicherlich nicht los! Aber auch wenn Kaugummis den schädlichen Zahnbelag nicht abreiben können, haben sie doch eine sehr positive Wirkung: Denn sie regen den Speichelfluss an und schützen auf diese Weise vor Karies! Ja - unser natürlicher Speichel ist eines der wichtigsten Werkzeuge gegen Karies und Zahnprobleme! So werden aggressive Säuren neutralisiert, laufend schädliche Bakterien weggespült und die Härtung der Zähne gefördert.
    Statt Zähneputzen einen Apfel essen?
    • Der Irrglaube, dass ein Apfel die Zähne genauso gut putzt wie eine Zahnbürste, hält sich hartnäckig. Wahrscheinlich, weil es so schön einfach und bequem wäre! Äpfel sind wegen ihrer Vitamine und Mineralstoffe zwar sehr gesund – und auch mag das Kauen zu einer geringgradigen Reinigung führen. Die Wirkung einer Zahnbürste wird dabei aber ganz klar nicht erreicht! Zudem sind in Äpfeln oft Säuren enthalten, die den Zahnschmelz direkt angreifen und der im Apfel enthaltene Fruchtzucker bietet den Kariesbakterien darüber hinaus auch noch Nahrung! Also – wir kommen leider nicht drum herum: Zähneputzen ist wichtig!
Zahnpasta – rund um die Zahnpasta
  • Was macht denn eigentlich eine gute Zahnpasta aus?
    • Zunächst mal – eine gute Zahnpasta muss nicht teuer sein. Sie sollte aber „Fluorid“ enthalten, denn die wichtigste Aufgabe einer Zahnpasta ist, Karies vorzubeugen. Und das kann sie nun mal am besten mit Fluoriden. Des Weiteren sollten noch „Putzkörper“ enthalten sein - bei anderen Inhaltsstoffen ist dagegen Vorsicht geboten.
    Was sind denn „Putzkörper“ in der Zahnpasta?
    • Putzkörper sind kleine Partikel, die durch einen gewissen Abrieb die Reinigungswirkung der Zahnbürste unterstützen und helfen, Verfärbungen zu entfernen. Größe, Form und Anzahl der Putzkörper bestimmen dabei den Grad des Abriebes einer Zahnpasta, wobei darauf zu achten ist, dass dieser Abrieb auch wiederum nicht zu hoch ist, da die Zahnpasta sonst wie Schleifpapier wirkt. Das Problem für den Verbraucher ist dabei allerdings: Der Abrieb ist für ihn nicht erkennbar. Er lässt sich zwar durch den sog. RDA-Wert definieren, aber dieser ist zum einen nicht international genormt und zum anderen sind die Zahnpasten i.d.R. diesbezüglich nicht gekennzeichnet. Man kann aber grundsätzlich sagen, dass „Weißmacher-Zahnpasten“ tendenziell einen hohen Abrieb und „Zahnpasten für empfindliche Zähne“ einen eher geringen Abrieb haben.
    Was bewirken Fluoride eigentlich in der Zahnpasta?
    • Die Zahnkrone ist vom härtesten Gewebe des menschlichen Körpers, dem Zahnschmelz, überzogen. Jetzt möchte man denken, darauf können wir uns verlassen - da kann doch nichts passieren. Doch Vorsicht! Dieser Schutzmantel ist nicht undurchdringlich. Seine Struktur gleicht einem feinen Gitter aus Mineral-Kristallen. Durch unser tägliches Essen und Trinken gelangen nun immer wieder Säuren auf den Zahnschmelz und es werden Mineralien aus diesem Gitter herausgelöst. Das Gitter wird also quasi porös und damit zum Einfallstor für Bakterien. Fluoride nun wiederum sorgen dafür, dass diese kleinen Löcher schnell wieder mit Mineralstoffen gefüllt werden – also repariert werden. Am besten stellt man sich die Fluoride wie Bauarbeiter vor, die Mineralien aus unserem Speichel als Mörtel benutzen, um den beginnend defekten Zahn wieder in Ordnung zu bringen.
    Wieviel von diesen Fluoriden sollte denn in der Zahnpasta drin sein?
    • Ja hier muss man zwischen Zahnpasten für Kinder und Erwachsene unterscheiden, weil besonders Kleinkinder die Zahnpasta noch nicht ausspucken können – also durch das Verschlucken schneller eine wirksame Menge an Fluorid zu sich nehmen. Empfehlungen wieviel nun von diesen Fluoriden in der Zahnpasta enthalten sein sollten, findet man bei den Fachgesellschaften und der Bundeszahnärztekammer. Und die haben erst kürzlich neue Empfehlungen ausgesprochen und die Fluoridkonzentration in der Kinderzahnpasta sogar angehoben – und damit die Wichtigkeit der Fluoride nochmals ganz klar unterstrichen! So sollte ab dem Durchbruch des ersten Milchzahnes – also häufig ab dem 6. Monat – eine Kinderzahnpasta mit 1.000 ppm Fluorid – bisher waren es 500 ppm – zweimal täglich in reiskorngroßer Menge verwendet werden. Ab dem zweiten Geburtstag, wenn also schon viele Milchzähne vorhanden sind, dann verwendet man am besten eine erbsengroße Menge. So ab dem 6. Lebensjahr und als Erwachsener putzt man dann mit einer Zahnpasta mit ca. 1.500 ppm Fluoridgehalt.
    Woher weiß ich, wieviel Fluoridgehalt in der Zahnpasta vorhanden ist?
    • Der Fluoridgehalt ist auf der Packung oder Tube der Zahnpasta angegeben – also für jeden gut nachvollziehbar.
Schwarze Zahnpasta
  • Der neuste Trend im Bereich Zahnreinigung heißt: schwarze Zahnpasta. Die Zähne sollen damit weißer werden – ohne Bleich- und Schmirgelstoffe. Doch was taugen diese Zahnpasten wirklich?
    • Zunächst mal – eine gute Zahnpasta muss nicht teuer sein. Sie sollte aber „Fluorid“ enthalten, denn die wichtigste Aufgabe einer Zahnpasta ist, Karies vorzubeugen. Und das kann sie nun mal am besten mit Fluoriden. Des Weiteren sollten noch „Putzkörper“ enthalten sein - bei anderen Inhaltsstoffen ist dagegen Vorsicht geboten.
    Und wie soll das funktionieren?
    • Aktivkohle ist eine besondere Form der Kohle. Darin enthaltene Kohlepartikel wirken stark vergrößert wie ein Schwamm oder Bimsstein und sind äußerst porös. Die Idee hinter dieser schwarzen Zahnpasta basiert nun auf eben diesem Schwamm-Prinzip: Schmutzpartikel und Bakterien sollen durch die hohe Aufnahmefähigkeit der Aktivkohle gebunden und die Zähne gereinigt werden.
    Und funktioniert das wirklich?
    • Wohl eher nicht. Denn wissenschaftliche Belege für die Wirkung der schwarzen Zahnpasta sind so gut wie nicht vorhanden. Kritiker der schwarzen Zahnpasta werfen ihr vor, gar nicht halten zu können, was sie verspricht: Denn die Aufnahmefähigkeit der Aktivkohle ist begrenzt. Kohlepartikel sind nur bis zu einem gewissen Grad aufnahmefähig. Und das ist das Problem dabei: Die Aktivkohle ist mit anderen Wirkstoffen in der Zahnpastatube gemischt. Da die Kohle jedoch reaktiv ist, reagiert sie bereits in der Tube mit anderen Stoffen und bindet sie an sich. Sie ist dadurch bereits gesättigt und hat also gar nicht mehr das Potenzial Verschmutzungen der Zähne aufzunehmen! Ökotest führte einen ausgiebigen Test mit schwarzer Zahnpasta durch – mit wenig überzeugenden Ergebnissen. Die Reinigungswirkung der schwarzen Zahnpasten scheint also letztlich vielmehr durch die Scheuerkraft der Kohlepartikel zu geschehen, als durch die von den Herstellern hervorgehobenen Wirkmechanismen.
    …und das können ja die herkömmlichen Zahnpasten genauso gut!
    • Genauso ist es! Und noch eine kritische Anmerkung zu schwarzen Zahnpasten: Viele schwarze Zahnpasten sind lediglich mit farbgebendem Industrieruß versetzt und enthalten gar keine Aktivkohle. Der wird nämlich im Industriemaßstab durch z.B. Verbrennungsverfahren hergestellt. Direkt aus der Natur kommt dieser Ruß also nicht und er ist außerdem laut internationaler Agentur für Krebsforschung als möglicherweise krebserregend eingestuft.

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Erste Hilfe
  • Für welche Altersgruppe ist den eigentlich der Erste-Hilfe-Kurs angelegt, sind das in erster Linie die Fahrschüler vor Erwerb des Führerscheins?
    • Erste-Hilfe-Kurse werden von uns für alle Altersgruppen angeboten. Sicherlich stellen betriebliche Ersthelfer und Fahrschüler einen großen Anteil unserer Kunden dar. Wir halten es allerdings für äußerst wichtig, dass man sich regelmäßig mit den aktuellen Lehrmethoden vertraut macht und einen Erste-Hilfe-Kurs besucht. Die meisten Notfälle passieren Zuhause bzw. im familiären oder betrieblichen Umfeld. Sie helfen also im Zweifel Ihren Familienmitgliedern, Freunden, Bekannten und Kollegen. Dafür sollten Sie sich fit machen. Es lohnt sich und Sie können eigentlich nichts falsch machen, außer eben nicht zu helfen!
    Welche Angebote gibt es denn für Kinder?
    • Unter unserem Motto „Keiner ist zu klein, um ein Helfer zu sein“ starten wir bereits in den Kindergärten und Schulen mit der Erste-Hilfe-Ausbildung. Der Trau-Dich-Kurs ist für die ganz kleinen, der Juniorhelfer für die etwas größeren Kinder. Es ist schon sehr beeindruckend zu sehen, wie die Kinder von klein auf dabei sind und schon alles lernen und umsetzen können. So wird helfen dann schon sehr früh vermittelt und quasi selbstverständlich.
    Und wie sieht das Angebot für Senioren aus?
    • Auch für andere Zielgruppen, wie auch Senioren bieten wir entsprechenden Kurse an. Hier steht nicht die Erlangung eines Zertifikats im Vordergrund. In zwei bis vier Stunden werden die wichtigsten Maßnahmen und Handgriffe Seniorengrecht erlernt. Übrigens gibt es auch einen Kurs für Angehörige von Senioren, um auf typische Notfallsituationen von älteren Menschen einzugehen.
      Genaueres zu unserem gesamten Kursangebot erfahren Sie via weblink: www.rotkreuzkurs.de, sowie telefonisch über unsere kostenlose Servicenummer: 08000 365 000.
Notfalldose / Rotkreuzdose
  • Was ist eine Notfalldose oder Rotkreuzdose?
    • Für die Idee der Rotkreuzdose gibt es viele Namen, der Grundgedanke ist jedoch immer derselbe. Unkompliziert sollen Helferin in Notsituationen Informationen über einen Menschen zur Verfügung gestellt werden. Im Kühlschrank – als Ort der in beinahe jedem Haushalt einfach zu finden ist. Die Idee, welche ursprünglich aus Großbritannien stammt und dort tausendfach Anwendung findet, ist so einfach und doch genial. Das Bayerische Rote Kreuz in der Region greift den Ansatz auf, um die Bürgerinnen und Bürger in der Notfallvorsorge zu unterstützen.
    Wie funktioniert das genau?
    • Die Dose beinhaltet ein Datenblatt sowie zwei Aufkleber für die Innenseite der Wohnungstür und den Kühlschrank. Datenblatt und Aufkleber können bei Bedarf nachbestellt werden.
    Wo kann ich eine Rotkreuzdose bekommen?
    • Die Rotkreuzdose erhalten Sie bei den Rotkreuzkreisverbänden Neuburg-Schrobenhausen, Ingolstadt, Eichstätt und Pfaffenhofen. Genaueres erfahren Sie via weblink: www.rotkreuzdose.de, sowie telefonisch über unsere kostenlose Servicenummer: 08000 365 000. Wir halten die Rotkreuzdose als passendes Geschenk oder Mitbringsel für die ganze Familie. Auf diesem Wege schenken Sie Sicherheit.
Hausnotruf
    • Was ist denn eigentlich ein Hausnotrufgerät?
      • Ein HNR-Gerät ist ein kleines Kästchen, das in der Regel neben einem Festnetztelefon in einer Wohnung installiert wird. Mittels eines Handsenders, der mit dem HNR-Gerät verbunden wird, kann der Kunde jederzeit innerhalb seiner Wohnung einen Notruf per Knopfdruck auslösen. Der Hilferuf geht bei unserer HNR-Zentrale ein. Von dort aus wird die benötigte Hilfe organisiert. Im besten Fall werden nur die Angehörigen benachrichtigt. Im schlimmsten Fall, oder im Zweifel wird der Rettungsdienst mit Notarzt alarmiert. Für Menschen mit Handycap und Senioren ist das ein zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen, die ein Leben in den eigenen vier Wänden möglich macht.
      Reicht heutzutage nicht ein Handy?
      • Sicherlich bringt auch ein Mobiltelefon zusätzliche Sicherheit. Dennoch geht es uns mit dem Hausnotruf um eine möglichst große Zuverlässigkeit hinsichtlich der Erreichbarkeit und Funktionalität. Außerdem soll auf Knopfdruck direkt der Kontakt mit der Zentrale hergestellt werden. Noch wichtiger ist allerdings, die Serviceleistung, die dann im Fall der Alarmierung zur Verfügung steht. Unser Hintergrunddienst kümmert sich dann je nach Erfordernis und kommt oft mit dem bei uns hinterlegten Wohnungsschlüssle ins Haus.
      Wo bekomme ich ein Hausnotrufgerät?
      • Ein Hausnotrufgerät erhalten Sie bei diversen Anbietern, unter anderem auch sehr gerne bei den Rotkreuzkreisverbänden Neuburg-Schrobenhausen, Ingolstadt, Eichstätt und Pfaffenhofen. Genaueres erfahren Sie via weblink: www.hausnotruf.bayern , sowie telefonisch über unsere kostenlose Servicenummer: 08000 365 000.
Blutspende
    • Warum soll ich zur Blutspende gehen?
      • Ich helfe damit anderen Menschen die dringend Blut benötigen. Gerade in der Urlaubszeit kommt es immer wieder zu Engpässen in der Blutversorgung. Blut kann nicht künstlich hergestellt werden. Nur der Mensch kann Blut produzieren und durch Spende weitergeben.
      Was habe ich selbst davon, wenn ich zur Blutspende gehe?
      • Nun, zunächst erfahren Sie darüber Ihre Blutgruppe. Ich bin mit nicht sicher, ob diese jeder kennt. Darüber hinaus wird mein Blut bei jeder Spende untersucht. Ich nehme somit regelmäßig an einer kostenlosen Check-Up Untersuchung teil.
      Wie kann ich herausfinden, wo ich demnächst zur Blutspende gehen kann?
      • Gerne geben Ihnen unsere BRK Kreisverbände Neuburg-Schrobenhausen, Ingolstadt, Eichstätt und Pfaffenhofen Auskunft. Gerne sehen Sie die Termine auch via weblink: www.blutspendedienst.com, sowie telefonisch über unsere kostenlose Servicenummer: 08000 365 000.

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Was ist eine Salzoase?
  • Eine Slazoase ist ein Raum, der mit mehreren Tonnen reinstem Kristallsalz an den Wänden und Boden verkleidet ist. Dabei wird das Salz mit Licht durchleuchtet, was eine sehr wohltuende und entspannende Atmosphäre schafft.
Wie ist das Ambiente?
  • Man nimmt auf den Liegestühlen entspannt Platz, hört entspannende Musik und das wichtigste ist ein Medizinisch zugelassenes Inhalationsgerät, das Salznebel in den Raum hinein bläßt.
Schmeckt man den Salznebel?
  • Das Salz merkt man nur leicht auf den Lippen. Sonst ist der Nebel überhaupt nicht unangenehm. Im Gegenteil, da die Salzpartikel über die Atemwege aufgenommen werden, wirken diese sich positiv auf die Schleimhäute aus, was zum leichterem durchatmen führt.
Wie ist die Geschichte der Salzoasen?
  • 1843 hat ein polnischer Arzt in einer Salzoase festgestellt, dass die Arbeiter in der Mine deutlich weniger Erkrankungen der oberen und unteren Atemwege im vergleich zu ihren angehörigen hatten.
Wer sollte alles in eine Salzoase gehen?
  • Asthmatiker sprechen nach einem Besuch in der Salzoase, dass sie leichter Atmen können, bis hin zu einer Erleichterung des gesamten Zustands.
    Die Salzhaltige Luft unterstützt und kann hilfreich sein für unteranderem das Immunsystem, wobei davon am meisten Allergiker profitieren. Es hilft ihnen leichter durchzuatmen wobei die Nase freier wird.

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Wann benötige ich ein Hörgerät.
  • Es gibt medizinische Grenzwerte die durch einen Hörtest bzw. Audiometrie bestimmt werden. Wenn diese Überschritten sind sollte man sich auf jeden Fall mit einer Hörtechnik beschäftigen. Erste kleine Anzeichen für einen selbst sind wenn man in einem Gespräch mit mehreren Personen schnell ermüdet, wenn Außenstehende über eine zu lautes Fernsehgerät jammern, oder häufig nachgefragt werden muss.
Wie bekommt man ein Hörgerät?
  • Der Hörverlust muss vom Ohrenarzt bestätigt sein. Dann geht man zu einem Hörakustiker. Dieser Berät einen Ausführlich über die technischen und optischen Möglichkeiten und natürlich über Preise. Danach werden 3 Geräte ausgesucht und sollten in gewohnter Umgebung zu Hause getestet werden, bis das Beste gefunden wurde.
Welcher Akustiker ist der richtige?
  • Erfahrungen haben gezeigt, dass der Billigste nicht immer die beste Wahl ist. Eine Hörgeräteversorgung braucht Zeit und auch nach der Anpassung der Technik muss immer wieder nachgestellt und verbessert werden. Deswegen ist das Vertrauen zu ihrem Akustiker sehr entscheidend. Denn das hätte ich erste wenn alles passt: Freundlichkeit, Ambiente, technisches Know How, Beratung und der Preis.
Man hört immer Hörsysteme sind unglaublich teuer, stimmt das?
  • Hörsysteme gibt es grundsätzlich für jeden Geldbeutel. Es gibt eine große Preisspanne von Zuzahlungsfreien Hörsystem bis hin zu aufwendigen High-End-Geräten. Machen Sie sich vor dem Besuch beim Akustiker klar was Ihnen wichtig ist beim Hören. Sind sie dauernd in Situationen mit vielen Personen, sind sie eher häufig allein, haben Sie Besprechungen oder Vorträge, spielen Sie ein Instrument. Je nach Anspruch kann das richtige Gerät für den einzelnen gefunden werden. Im Prinzip ist das wie mit einem Auto: fahre ich 100 km im Monat, werde ich vermutlich ein anderes Auto fahren als wenn ich im Monat 5000 km fahre.
Wie gehe ich mit meinem Hörgerät um, wie bekomme ich den besten Hörerfolg?
  • Fangen Sie so früh wie möglich mit einer Hörtechnik an. Hören kann man nicht mit dem Ohr, sondern mit dem Gehirn. Wenn unser Gehirn über einen langen Zeitraum zu wenig Informationen bekommt wird es in diesem Bereich träger. Das passiert leider auch mit dem Hörzentrum im Gehirn. Das heißt man muss hören wieder ein Stückweit dazulernen. Hörtechniken sollten deshalb auch den ganzen Tag und in jeder Situation getragen werden. Erst durch den gewohnten Höreindruck wird der Hörerfolg am besten sein.

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Was ist der Unterschied zwischen normalen Kopfschmerzen und Migräne?
  • intensiven und heftigen Kopfschmerz, typischerweise als Attacke
  • stark pulsierende Kopfschmerzen, auf nur einer Seite des Schädels (kann während eines Anfalls auf die andere Seite wechseln)
  • Bei ca. 30 % der Betroffenen: Schmerzt der gesamte Kopf
  • Intensität des Schmerzes kann während der Attacke unterschiedlich stark sein und von Minute zu Minute schwanken
  • Schmerzdauer: einige Stunden bis zu drei Tagen Beim „Status migraenosus“ dauert der Anfall länger als 72-Stunden – meist muss ein Arzt oder eine Klinkik aufgesucht werden
Durch was kann eine Migräne ausgelöst werden (Triggerfaktoren)?
  • Veränderungen im Tagesablauf
  • Schlafentzug
  • Alkohol- und Drogengenuss
  • Stress
  • Lärm
  • veränderte Klimabedingungen (z. B. Föhnwetterlagen oder Luftdruckänderungen)
  • Nahrungsmittel und Genussmittel
  • Veränderungen im Hormonhaushalt
  • bestimmte Medikamente
  • Hormone
  • körperliche und psychische Erschöpfung
  • unregelmäßige Essenszeiten bzw. Auslassen von Mahlzeiten
Was sind die typischen Symptome bei Migräne?
  • Bei einem Zehntel aller Migränekranken kündigt sich die Schmerzattacke einige Zeit vorher mit Ausfällen des Nervensystems an – die sogenannte Aura
  • dazu zählen: Gesichtsfeldausfälle, Schlieren- bzw. Schleihersehen, Sprachstörungen, Schwindelgefühle, Lähmungen der Gesichtsmuskeln, Händen oder Armen kribbeln oder Lähmungserscheinungen
  • weitere Besonderheiten bei Migräne: Auftreten von Appetitverlust bzw. ein gesteigerter Appetit
  • Ca. 80 % der Erkrankten leiden unter Übelkeit und 50% müssen erbrechen
  • Empfindlichkeit gegenüber Licht und Lärm, vereinzelt auch gegenüber Gerüchen
Muss ich zum Arzt, wenn ich Migräne habe?
    Ja, wenn Beschwerden regelmäßig auftreten oder

  • nicht gut auf Schmerzmittel ansprechen oder
  • Attacken immer häufiger vorkommen oder
  • Wenn Schmerzmittel 8-10 Mal im Monat eingenommen werden oder
  • neurologische Ausfallsymptome (z. B. Lähmungserscheinungen, Gefühlsstörungen, etc. ) auftreten oder
  • bei neuen, täglich auftretenden Kopfschmerzen
Die Fachärzte für Neurologie untersuchen dann genauer mit:
  • Untersuchung der Nerven
  • Sonographie (Ultraschall), um ggf. Durchblutungsstörungen zu diagnostizieren
  • Gehirnstrommessung (EEG)
  • Magnetresonanztomographie (MRT) oder Computertomographie (CT)
  • evtl. auch einer Computertomographische Angiographie (Angio-CT):
    Dabei wird ein Kontrastmittel in den Blutkreislauf verabreicht, um die Blutgefäße erkennen
Wie kann ich den Schmerz lindern?
  • Es gibt eine Leitlinie der Dt. Gesellschaft für Neurologie. Dort steht, welche Schmerzmittel helfen, welche Diagnostik gemacht werden sollte und wie man eine Prophylaxe machen kann.
  • Alternativen: Akpunktur, Entspannung/ Progressive Muskelentspannung
  • Pflanzlich: Pestwurz, Mutterkraut (Arzneipflanze des Jahres 2017), Silberweidenextrakt, Magnesium, Q10,
  • Geheimtipp von mir: Senfmehlfußbad, Einlauf
Wünschen sich viele Patienten auch naturheilkundlichen Behandlungsmöglichkeiten?
  • Ja, laut eine Studie aus 2002 nutzen 85% der Migränepatienten Alternativverfahren: Davon verspüren 60% positive Effekte und 70% verschweigen ihrem behandelnden Arzt, dass sie diese Verfahren einsetzen.
  • mehr dazu in meinem Buch: „Migräne ade“, Caralin Verlag, 2015
Welche Alternativmethoden können Sie empfehlen?
  • Mutterkraut/ Silberweide
  • Senfmehlfussbad
  • Dry needling
  • Bioidentische Hormontherapie
  • Darmaufbau
  • MigräneYOGA

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Wie äußert sich der grüne Star?
  • Der grüne Star hat es in sich. Den grünen Star haben Leute die nichts davon merken; deswegen auch nicht allein zum Augenarzt kommen. Das Problem ist der Sehnerv, der durch oft zu hohen Augendruck zunehmend Schaden erleidet.
Wie wird dieser erkannt?
  • Also das Augendruck messen kennen viele Patienten ja schon weil sie irgendwann mal beim Augenarzt waren und die meisten Messgeräte mit einem Luftstoß aufs Auge dann den Augeninnendruck über einen bestimmten Algorithmus erkennen. Dann gibt’s noch die Methode mit Augentropfen, die gelblich gefärbt sind, wo der Augenarzt die Oberfläche betäubt und dann mit einem Stempel aufs Auge geht und da den Augendruck ablesen kann.
Wie wird der Grüne Star behandelt?
  • Der grüne Star wird schon seit 80 Jahren circa behandelt mit Augentropfen. Das ist auch immer noch das Mittel der ersten Wahl. Die Patienten müssen sich halt damit anfreunden können, dass sie dann täglich diese Augentropfen anwenden müssen um den Augendruck in die Schranken zu weisen. Sie können das durchaus vergleichen mit Blutdruck und Tabletteneinnahme.
Wie äußern sich Durchblutungsstörungen?
  • Ja als Betroffener haben sie immer irgendeine Art von Sehstörung. Entweder Flimmern oder sie sehen schlechter, verschwommen irgendwelche graue Wolken im Gesichtsfeld. Aber sie haben immer irgendeine Sehstörung.
Welche gegenbehandlung steht zur Verfügung?
  • Wir haben mittlerweile eine ganze Batterie von Medikamenten die man bei Durchblutungsstörungen einsetzen kann, auch beim Diabetes, bei dem ja früher nur zugeschaut werden konnte, außer vielleicht mit Laserbehandlungen mithelfen. Und diese Medikamente kann man in verschiedenen Bereichen der Durchblutungsstörungen einsetzen und sehr erfolgreich.

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